Woher Infos über eine Ltd.Company in Brexit-Zeiten erhalten?

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Was spricht für sie, was erfährt man über eine solche Gesellschaft heute und angesichts der Brexit-Turbulenzen auch in Zukunft?

Die Ltd.Company ist, genauso wie die GmbH in Deutschland, eine immer mehr verbreitete Kapitalgesellschaft und wurde wegen ihres geringen Haftungs- bzw. Stammkapitals auch in Deutschland neben der Mini-GmbH in den letzten Jahren immer beliebter.

Bei allen Londoner Turbulenzen um den EU-Austritt  gibt es auch 2019 keine Anzeichen dafür, dass bisherige Abläufe im Umgang mit Ltd. und deren Registrierung verändert werden würden. Selbst für den Fall, dass es im Vereinigten Königreich politische Entwicklunngen bis hin zu einer erneuten landesweiten Abstimmung zur Austrittsentscheidung oder den so genannten „kalten“, also weitestgehend ungeregelten,  Brexit geben könnte,  dürfte sich an bewährten Verfahrensweisen im Umgang mit Wirtschafts- und ähnlichen Auskünften angesichts verbleibender gegenseitiger Abhängigkeiten nichts wesentliches ändern.

Manch einer, der also lauthals Umwandlungen von Ltd. fordert, handelt dabei wohl überwiegend im eigenen (Kundengewinnungs-)Interesse.
Gegenwärtig gilt folgendes Verfahren:
Die Ltd.Company ist beim Companies House in England registriert. Wenn die Ltd.Company hauptsächlich in Deutschland tätig wird, dann muss sie auch beim örtlichen Handelsregister in Deutschland mit einer Zweigniederlassung registriert sein. (Das ist in der Praxis jedoch oft nicht der Fall, es ist dann oft mühselig, die entsprechenden Informationen über die Ltd.Company in Deutschland zu finden.)
Wenn hier in Deutschland bei der bundesweiten Suche im Handelsregister nichts herausgekommen ist, dann müssen diese Angaben über die betreffende Ltd.Company also gegenwärtig direkt beim englischen Companies House in Cardif eingeholt werden.  Dort werden die Daten von vielen tausenden Ltd.Companies geführt, auch von bereits seit vielen Jahren gelöschten. Die Daten reichen zurück bis in die 1980er Jahre.
Es ist nicht ganz einfach, aus der Vielzahl der dort hinterlegten Dokumente dann genau die heraus zu finden, die man dann nach dem kostenpflichtigen Abruf auch gebrauchen kann. Denn anders als in Deutschland verlangt das dortige Handelsregister jährlich neue Einreichungen von den registrierten Gesellschaften, was schnell zu einer ausufernden und damit in der Bschaffung teuren Dokumentenvielfalt führen kann, sofern man nicht sachkundig und selektiv bestellt.

Wir holen seit Jahren die Auskünfte über Ltd.Companies ein und wissen, welche Datensätze relevant sind und welche nicht.  Wir berücksichtigen dabei auch mögliche Veränderungen im Zuge der Brexit-Verhandlungen. In der Regel können wir die gewünschten Dokumente innerhalb von ein bis zwei Stunden übermitteln.
Auftragsformular: Ltd.Company-Registerauszug

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